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Ausstellungen mit kostenlosem Eintritt

Ehemalige Stasi-Zentrale "Haus 22"
„Paketmardern“ auf der Spur

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Ehemalige Stasi-Zentrale
Beschreibung
Di | 25. Juli 2017 | 18:00

Gespräch und Führung

Ost- und Westpakete im Spiegel der Stasi-Akten

Der Päckchen- und Paketverkehr war während der Teilung Deutschlands ein bedeutender Bestandteil der deutsch-deutschen Kommunikation. Für unzählige Familien und Freunde war dies die wichtigste Möglichkeit, Kontakt zu halten. Deshalb war der Paketverkehr auch auf politischer Ebene bedeutsam und wurde von der Bundesrepublik gefördert. Doch der innerdeutsche Paketverkehr ging keineswegs nur in eine Richtung. Auch Ostdeutsche sandten Pakete in den Westen, was wiederum von der DDR unterstützt wurde.

Beide deutsche Staaten förderten, reglementierten und kontrollierten diesen Austausch auf unterschiedliche Weise und aus grundverschiedenen Motiven. Die „Westpakete“ wurden vom Staatssicherheitsdienst kontrolliert – und damit konnten auch die Empfänger in das Visier der Geheimpolizei geraten.

Konstanze Soch (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) berichtet, wie die Stasi in diesen Postverkehr eingriff und welche Probleme das beim Versand bereitete. Sie gibt Einblick in die strengen Versandbestimmungen der Geschenkpaketverordnung und thematisiert vermeintliche Rollenzuschreibungen vom „gebenden Westler“ und „nehmenden Ostler“.

Bei der anschließenden Führung durch das Stasi-Unterlagen-Archiv steht die Postkontrolle im Mittelpunkt. Hierfür zuständig war die Abteilung M des Staatssicherheitsdienstes. Sie hat unzählige Karteikarten zur Postkontrolle hinterlassen. Während der Führung geben die Karteispezialisten des Archivs einen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise dieser Diensteinheit.

Nächste Termine:
• 29.08.2017 Verschluss-Sachen. Dokumente, Fotos und Objekte aus 40 Jahren Stasi
• 26.09.2017 Auf Spurensuche. Unidentifizierte Bilder im Fotobestand

Der Zugang zu "Haus 22" ist nicht barrierefrei. Wir bitten, dies zu entschuldigen.

Ort:
Ehemalige Stasi-Zentrale
"Haus 22"
Ruschestraße 103
10365 Berlin

Veranstalter:
Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
10106 Berlin
Telefon: (030) 23 24 - 89 18
Fax: (030) 23 24 - 71 79
E-Mail: veranstaltungen@bstu.bund.de


Bildnachweis: Durch die Stasi abgefangenes Westpaket. Quelle: BStU, MfS, ZAIG, 10555, S 12, Bild 44

Der Eintritt zu dieser Veranstalltung ist für alle frei.
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Termin
Nächster Termin
Dienstag morgen
Öffnungszeiten
18:00 - 00:00
Wiederholung
einmalig


Kontaktdaten


Umgebungskarte, Adresse und Anfahrt

Ehemalige Stasi-Zentrale "Haus 22"
Straße
Stadtteil
0 | sonstige | Berlin
Haltestelle
U 5, Magdalenenstraße
Hinweis:
An Feiertagen oder Tagen wie dem 24.12 und dem 31.12 kann es vorkommen, dass die Öffnungszeiten abweichen oder der Veranstaltungsort geschlossen bleibt. Bitte überprüfen Sie die Öffnungszeiten dann auf der Webseite des Veranstalters.
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